Warum das Gras niemals grüner ist und wie man glücklicher lebt

Du verdienst es dein Leben in vollen Zügen genießen zu dürfen. Entscheide dich heute noch dafür. – Andreas Nusser

Lebensstil. Chancen. Reichtum. Denke nur, wie weit wir in den vergangenen 100 Jahren gekommen sind – besonders wenn man bedenkt, was wir heute im Vergleich zu unseren Vorfahren haben.

Eine kleine Geschichte:
Eine Urgroßmutter heiratete einmal sehr jung, lebte am selben Ort ihr ganzes Leben und hatte 11 Kinder. Sie hatte nie eine „Karriere“ und hatte nie eine Chance, Urlaub zu machen. Ihr Leben war hart, arm und es fehlte an jeder wirklichen Gelegenheit. Ich frage mich, ob sie jemals davon geträumt hat, in eine andere Stadt zu ziehen oder ihr Leben zu ändern oder die Welt mit einem Rucksack zu bereisen. Ich wette, sie tat es, aber damals gab es nicht so viele Möglichkeiten dies zu tun.

Dank der heutigen Technologie und einer verbesserten Gesellschaft sind unsere Lebensstile komplett verwandelt. Wir haben die Wahl. Wir können so ziemlich überall leben, wo wir wollen. Wir können reisen und die Welt sehen. Wir können Arbeitsplätze auf der anderen Seite des Planeten sichern und schaffen. Wir können unsere eigenen Geschäfte starten. Es ist definitiv eine aufregende Zeit in der wir heute leben.

Aber nur weil es eine Fülle an Möglichkeiten gibt, denkst du wir sind dadurch alle glücklicher? Nein!

Du siehst, das Problem mit vielen Möglichkeiten ist, dass wir unsicher werden. Wir können das jetzt und hier nicht genießen weil wir schon dabei sind zu schauen was als nächstes anstehen könnte. Social Media hilft uns dabei auch nicht. Im Gegenteil. Instagram und Facebook schaffen es, dass du dich unzulänglich fühlst, weil es so aussieht als würden alle anderen ein besseres Leben führen als du.

Es nennt sich „das Gras ist immer grüner“ Syndrom. Wir denken, jemand anderes hat eine bessere Leben anderswo. Wir fühlen uns schlecht, indem wir uns ständig Gedanken über das Unbekannte machen in einer endlosen Suche nach Glück und innerem Frieden. Wir sind Getriebene.

Wir liegen wach in der Nacht und quälen uns über das, was wir als nächstes tun sollen, und fragen uns, ob wir jetzt in diesem Moment etwas Großes verpassen. Wir glauben, dass wir unser Leben verschwenden, wenn wir nicht etwas wichtiges und tolles tun oder erleben.

Wir sind nie wirklich glücklich, wenn wir das „Gras ist grüner“ Syndrom haben. Das ist eine Tatsache.

Das Fokussierung auf Dinge, die wir nicht haben, ist ein Garant für eine Katastrophe. Es führt nur zu einer miserablen Existenz und veranlasst uns zu vergessen, was am wichtigsten ist – und das ist, das was gerade passiert. Als John Lennon einmal sagte: „Das Leben ist, was passiert mit dir, während du damit beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.“ Und das ist sicher wahr.

„Das Fokussierung auf Dinge, die wir nicht haben, ist ein Garant für eine Katastrophe. Es führt nur zu einer miserablen Existenz und veranlasst uns zu vergessen, was am wichtigsten ist – und das ist, was gerade passiert.“

Ein Leben in Achtsamkeit schenkt uns ein Gefühl des Friedens, dass keine andere Suche nach einem „perfekten Leben“ jemals bringen könnte. Achtsamkeit hilft uns, das Leben zu schätzen, so wie es im Moment ist. Es nimmt das Gefühl was hätte sein können oder oder. Es bringt uns einfach zurück in die Gegenwart. Das jetzt und hier. Und darauf kommt es an. Dieser Moment kommt niemals zurück. Es wäre doch schöner wir könnten ihn voll auskosten und ihn genießen oder?

Versteh mich nicht falsch – Chancen und Möglichkeiten sind eine wunderbare Sache und ich wünschte mir, dass viele von damals die diese Möglichkeiten von heute nicht hatten, es hätten erleben können. Aber ich komme langsam zu der Erkenntnis, dass es ok ist. Viele von damals waren wohl glücklicher als ich. Ihr Leben war einfach und schlicht. Vielleicht ist es das einfache Leben in dem wir Frieden finden können.

Ich ermutige dich dazu, fang an Routinen zu entwicklen in denen du den „Moment“ genießen kannst. Verlangsame deinen Alltag einmal bewusst und schalte wenn nötig auch einfach mal Social Media eine Zeitlang ab.
Frage doch einfach mal deine Freunde ob du Ihnen etwas gutes tun kannst. Erstaunlicherweise profitiert man oft selbst mehr davon als sein Gegenüber.

Du wirst entdecken wie befreiend es sein kann.

Denke daran, dass alles, was wir je haben, gerade jetzt ist. Hänge nicht in der Vergangenheit. Mach dir keine Sorgen um die Zukunft. Nimm jeden Tag wie er kommt, und vor allem höre auf zu denken, dass das Gras grüner wäre auf der anderen Seite weil es stimmt einfach nicht!

Dieser Artikel wurde ursprünglich für TinyBuddha geschrieben und in Tiny Buddhas Guide zum Loving Yourself veröffentlicht. (Inhaltlich distanziere ich mich von den Inhalten dieser Seite da ich andere Überzeugungen teile. Dennoch gebührt dem Verfasser der Kredit an dieser Stelle)

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